Oktober/November 2017

Das mobile Lernlabor „Mensch du hast Recht(e)!“ an der SCH!LLERSCHULE

Die AG "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" unter der Leitung von Frau Yalvac holte die Wanderausstellung "Mensch du hast Recht(e)!" mit Unterstützung der AWO Kreisverband Offenbach Land e.V. und des Vereins  "Partnerschaft Demokratie Offenbach" in die Schillerschule. Die Wanderausstellung wurde von der Anne-Frank-Bildungsstätte konzipiert. Gemeinsam mit Bürgermeister Peter Schneider, unserer Schulleiterin Frau Marré-Harrak, der Bildungsstätte Anne Frank aus Frankfurt und zahlreichen interessierten Besuchern wurde die Ausstellung am 24. Oktober 2017 eröffnet. Frau Nabeela Khan führte im Auftrag der Bildungsstätte durch die Ausstellung. Im Anschluss daran blieb Zeit zum Erkunden, Ausprobieren und Entdecken.

Für zwei Wochen standen die vielen Stationen in der Aula der Schillerschule und waren für internen und externen Besucher für Besichtigungen zugänglich. Die Jahrgänge 7-10 arbeiteten ein bis zwei Stunden im Klassenverband im Fach Gesellschaftslehre an den Stationen. Dabei standen Fragen wie "Was sind Menschenrechte und wie werden sie in der Gesellschaft verwirklicht, aber auch verletzt? Was haben Diskriminierung und Rassismus damit zu tun? Und was kann ich selbst tun, um mich für die Menschenrechte einzusetzen?" im Mittelpunkt. An zahlreichen interaktiven Stationen wurden die Jugendlichen herausgefordert – zum Mitmachen und Querdenken und zum Diskutieren.

Am Ende der Ausstellung waren sich viele Beteiligte einig, dass diese wichtigen Themen immer wieder an Schulen thematisiert werden müssen, um so die Bedeutung von Menschenrechten zu vergegenwärtigen und lebendig zu halten.

 


Juli 2015 & Juni 2017

Die Schillerschule zu Besuch im bosnischen Kulturzentrum in Frankfurt zum Fastenmonat "Ramadan"

Im Fastenmonat "Ramadan" fasten viele muslimische Familien und einige unserer Schülerinnen und Schüler. Dadurch kommen Lernende sowie Lehrende im Schulalltag auf verschiedenste Art und Weise mit diesem Thema in Berührung. Wichtig ist es daher, ein Angebot zu schaffen, wodurch Schüler und Lehrer die Möglichkeit haben, Fragen und Ansichten miteinander auszutauschen. Unser Wunsch ist es, den Dialog zwischen den zahlreichen Religionen und Kulturen, die unsere Schülerinnen und Schüler vertreten, zu beginnen und künftig auszubauen. Das Angebot richtete sich an alle Schülerinnen und Schüler (Muslime, ob sie fasten oder nicht, Schüler christlichen oder jüdischen Glaubens und Schüler ohne religiöses Bekenntnis).

Hierzu organisierte unsere "Schule ohne Rassismus- AG" bereits zweimal für die Jahrgänge 7 und 8 mit dem "Bosnischen Kulturzentrum in Frankfurt" ein Treffen, bei dem wir vom dortigen Imam einen Vortrag zum Thema "Ramadan und Fasten" sowie "Im Alltag fasten" hören. Die Teilnahme erfolgte auf freiwilliger Basis, das Interesse war jedes Mal sehr hoch. Die Schillerschule besuchte das Zentrum in Frankfurt jeweils mit ca. 100 Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften. Nach einem etwa ca. zweistündigen höchst informativen  Vortrag  hatten die  Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, dem Imam weitere Fragen stellen und es kam zu einem anregenden und wertschätzenden Austausch.

 


Juli 2016

Projektwoche: In unserer Schule ist die ganze Welt zu Hause

Die letzte Schulwoche vor den Sommerferien stand wieder ganz im Zeichen der Projektwoche. Dieses Jahr lautete das Motto "In unserer Schule ist die ganze Welt zu Hause". Das Thema erhielt im Vorfeld viel Zuspruch aus der Schulgemeinde. Damit setzten wir ein Zeichen gegen Rassismus, Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit und bauten den gegenseitigen Respekt, die Toleranz und Akzeptanz in der Schulgemeinde weiter aus. In unserer Schule sind viele Nationen vertreten, so kommen unterschiedliche Kulturen, Traditionen, Normen und Werte unter dem "Schillerschuldach" täglich zusammen. Mit dieser Projektwoche zeigten wir die Vorteile einer internationalen Schule und nutzten die Chance, die verschiedenen Kulturen besser kennenzulernen.

Die Schülerinnen und Schüler konnten sich klassenübergreifend in zahlreiche Angebote einwählen. So entstanden ganz neue Arbeitsgruppen, die sich nach ihren Interessen und Fähigkeiten zusammenfanden. Beispielsweise gab es Projekte wie: Gestaltung eines französischen und spanischen Menüs, Orientalische und türkische (Volks-)Tänze, Ökotourismus in Kroatien, Spielend Russisch lernen, A multicultural play - Englisches Theater, Cuba ist um die Ecke, Spanien - Land, Leute, Kultur, Polen. Ein Reiseland?, New York-styled Graffiti und und und... In allen Räumen der Schule konnte man eifriges Werkeln beobachten. Es war nicht immer auf den ersten Blick zu sehen, was da im Einzelnen herauskommen sollte, aber als dann am Ende der Projektwoche die entstandenen Werke besichtigt werden konnten und zahlreiche Darbietungen in der Aula präsentiert wurden, gab es viel Beifall und Anerkennung. Ob Spielen, Tanzen, Basteln oder Lernen - eines hatten alle Projekte gemeinsam: Alle machten auf ihre Art und Weise eine Menge Spaß und zeigten die wunderbaren Seiten dieser bunten Schule.