Termine

Arbeitstermine & Jahresplan »
30.01.2018
Pädagogischer Tag > häuslicher Arbeitstag für die Schüler

31.01.2018
Schülersprechtag

01.02.2018
Schülersprechtag

02.02.2018
Halbjahreszeugnisse nach der 3. Stunde

12.02.2018
Rosenmontag > schulfrei!


 

Oktober/November 2017

Das mobile Lernlabor „Mensch du hast Recht(e)!“ an der SCH!LLERSCHULE

Die AG "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" unter der Leitung von Frau Yalvac holte die Wanderausstellung "Mensch du hast Recht(e)!" mit Unterstützung der AWO Kreisverband Offenbach Land e.V. und des Vereins  "Partnerschaft Demokratie Offenbach" in die Schillerschule. Die Wanderausstellung wurde von der Anne-Frank-Bildungsstätte konzipiert. Gemeinsam mit Bürgermeister Peter Schneider, unserer Schulleiterin Frau Marré-Harrak, der Bildungsstätte Anne Frank aus Frankfurt und zahlreichen interessierten Besuchern wurde die Ausstellung am 24. Oktober 2017 eröffnet. Frau Nabeela Khan führte im Auftrag der Bildungsstätte durch die Ausstellung. Im Anschluss daran blieb Zeit zum Erkunden, Ausprobieren und Entdecken.

Für zwei Wochen standen die vielen Stationen in der Aula der Schillerschule und waren für internen und externen Besucher für Besichtigungen zugänglich. Die Jahrgänge 7-10 arbeiteten ein bis zwei Stunden im Klassenverband im Fach Gesellschaftslehre an den Stationen. Dabei standen Fragen wie "Was sind Menschenrechte und wie werden sie in der Gesellschaft verwirklicht, aber auch verletzt? Was haben Diskriminierung und Rassismus damit zu tun? Und was kann ich selbst tun, um mich für die Menschenrechte einzusetzen?" im Mittelpunkt. An zahlreichen interaktiven Stationen wurden die Jugendlichen herausgefordert – zum Mitmachen und Querdenken und zum Diskutieren.

Am Ende der Ausstellung waren sich viele Beteiligte einig, dass diese wichtigen Themen immer wieder an Schulen thematisiert werden müssen, um so die Bedeutung von Menschenrechten zu vergegenwärtigen und lebendig zu halten.

 


Juli 2015 & Juni 2017

Die Schillerschule zu Besuch im bosnischen Kulturzentrum in Frankfurt zum Fastenmonat "Ramadan"

Im Fastenmonat "Ramadan" fasten viele muslimische Familien und einige unserer Schülerinnen und Schüler. Dadurch kommen Lernende sowie Lehrende im Schulalltag auf verschiedenste Art und Weise mit diesem Thema in Berührung. Wichtig ist es daher, ein Angebot zu schaffen, wodurch Schüler und Lehrer die Möglichkeit haben, Fragen und Ansichten miteinander auszutauschen. Unser Wunsch ist es, den Dialog zwischen den zahlreichen Religionen und Kulturen, die unsere Schülerinnen und Schüler vertreten, zu beginnen und künftig auszubauen. Das Angebot richtete sich an alle Schülerinnen und Schüler (Muslime, ob sie fasten oder nicht, Schüler christlichen oder jüdischen Glaubens und Schüler ohne religiöses Bekenntnis).

Hierzu organisierte unsere "Schule ohne Rassismus- AG" bereits zweimal für die Jahrgänge 7 und 8 mit dem "Bosnischen Kulturzentrum in Frankfurt" ein Treffen, bei dem wir vom dortigen Imam einen Vortrag zum Thema "Ramadan und Fasten" sowie "Im Alltag fasten" hören. Die Teilnahme erfolgte auf freiwilliger Basis, das Interesse war jedes Mal sehr hoch. Die Schillerschule besuchte das Zentrum in Frankfurt jeweils mit ca. 100 Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften. Nach einem etwa ca. zweistündigen höchst informativen  Vortrag  hatten die  Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, dem Imam weitere Fragen stellen und es kam zu einem anregenden und wertschätzenden Austausch.

 


Juli 2016

Projektwoche: In unserer Schule ist die ganze Welt zu Hause

Die letzte Schulwoche vor den Sommerferien stand wieder ganz im Zeichen der Projektwoche. Dieses Jahr lautete das Motto "In unserer Schule ist die ganze Welt zu Hause". Das Thema erhielt im Vorfeld viel Zuspruch aus der Schulgemeinde. Damit setzten wir ein Zeichen gegen Rassismus, Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit und bauten den gegenseitigen Respekt, die Toleranz und Akzeptanz in der Schulgemeinde weiter aus. In unserer Schule sind viele Nationen vertreten, so kommen unterschiedliche Kulturen, Traditionen, Normen und Werte unter dem "Schillerschuldach" täglich zusammen. Mit dieser Projektwoche zeigten wir die Vorteile einer internationalen Schule und nutzten die Chance, die verschiedenen Kulturen besser kennenzulernen.

Die Schülerinnen und Schüler konnten sich klassenübergreifend in zahlreiche Angebote einwählen. So entstanden ganz neue Arbeitsgruppen, die sich nach ihren Interessen und Fähigkeiten zusammenfanden. Beispielsweise gab es Projekte wie: Gestaltung eines französischen und spanischen Menüs, Orientalische und türkische (Volks-)Tänze, Ökotourismus in Kroatien, Spielend Russisch lernen, A multicultural play - Englisches Theater, Cuba ist um die Ecke, Spanien - Land, Leute, Kultur, Polen. Ein Reiseland?, New York-styled Graffiti und und und... In allen Räumen der Schule konnte man eifriges Werkeln beobachten. Es war nicht immer auf den ersten Blick zu sehen, was da im Einzelnen herauskommen sollte, aber als dann am Ende der Projektwoche die entstandenen Werke besichtigt werden konnten und zahlreiche Darbietungen in der Aula präsentiert wurden, gab es viel Beifall und Anerkennung. Ob Spielen, Tanzen, Basteln oder Lernen - eines hatten alle Projekte gemeinsam: Alle machten auf ihre Art und Weise eine Menge Spaß und zeigten die wunderbaren Seiten dieser bunten Schule.

 


Dezember 2015

Weihnachten mit Flüchtlingskindern an der Schillerschule

Ende 2015 wurde in der unmittelbaren Nähe (Kaiserlei) der Schillerschule ein Erstaufnahmelager für Flüchtlinge eingerichtet. Das Interesse und der Wunsch nach einer Kontaktaufnahme mit den Bewohnern und vor allem den Kindern in dieser Einrichtung waren groß. Die Schulgemeinde war sich schnell einig, aktiv zu werden, um zumindest für einen Tag ein Lächeln in die Gesichter der Kinder, die auf der Flucht vor Krieg und Elend zu uns gekommen sind, zu zaubern. In der Vorweihnachtszeit nahm die Idee von Sarah Walz als Präventionslehrerin Gestalt an, eine Weihnachts-Aktion am letzten Schultag vor den Ferien zu veranstalten. So öffnete die Schulgemeinde ihre Pforten für drei Stunden für Flüchtlingskinder. Die Klassen organisierten mit ihren Lehrern verschiedene Aktionen. In jede Klasse kamen ein bis drei Kinder zu Besuch. Die Schillerschüler empfingen ihre Gäste mit Essen, Geschenken, Musik und Spielen. Der Elternbeirat unterstützte die Aktion zusätzlich mit selbst gebackenem Kuchen und Weihnachtsgebäck. Zahlreiche freiwillige "Übersetzer" aus den Familien unserer Schüler waren ebenfalls anwesend und halfen bei der Verständigung.

Durch den persönlichen Kontakt zu geflüchteten Jugendlichen werden Ängste abgebaut und die Empathiefähigkeit gestärkt. Die Schüler bekommen Einblick in die einzelnen Schicksale und erfahren die Gründe der Flucht.

 


September 2015

Themenwoche: Krieg, Elend und Flucht

Angesichts der zunehmenden Suche nach Zuflucht von Flüchtlingen aus Kriegsgebieten (besonders Syrien) entstand in der Schulgemeinde der Wunsch, in der ersten Woche nach den Sommerferien zur Situation der Flüchtlinge Stellung zu beziehen und zu helfen. Viele Klassen erarbeiteten das Thema "Krieg, Elend und Flucht" mit ihren Lehrern und erstellten Plakate oder künstlerische Werke, mit denen sie auf die Erlebnisse der Flüchtlinge hinwiesen. Andere erstellten eine Fotocollage mit traurigen und grausamen Gesichtern des Krieges. So kamen in kurzer Zeit sehr viele interessante und eindrucksvolle Produkte zusammen, mit denen wir versucht haben, nachzuempfinden, was Menschen auf der Flucht fühlen.

Des Weiteren haben Lehrkräfte der Schillerschule in einer spontanen Aktion Kuchen gebacken und auf der ersten Gesamtkonferenz zugunsten von "Ärzte ohne Grenzen" verkauft. Der Schulelternbeirat schloss sich an und hat zur Einschulungsfeier der Fünftklässler eine Spendendose aufgestellt. So kamen insgesamt € 356,72 zusammen.

 

 


März 2015

Themenwoche "Toleranz"

Einer der wichtigsten Werte, die ein Mensch im Laufe seines Lebens erlernt, ist tolerant gegenüber anderen oder gegenüber fremden Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten zu sein. Toleranz bedeutet Respekt, Akzeptanz und Anerkennung. Diese Eigenschaften bilden die Grundlage für ein friedliches Zusammenleben, das Diskriminierung von Mitmenschen entgegenwirkt. Gefördert wird Toleranz durch Wissen, Offenheit, Kommunikation und durch Freiheit des Denkens. Toleranz muss geübt werden von Einzelnen, von Gruppen und von Staaten.

Für unsere Schule ist es ein besonderes Anliegen, an diese wichtigen Grundlagen unserer Gesellschaft immer wieder zu erinnern. Daher haben wir diesem Thema eine ganze Woche gewidmet.

In dieser Themenwoche lernten die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Fächern Aspekte von Toleranz kennen und beurteilen. Die Lehrkräfte erarbeiteten gemeinsam mit ihren Schülern in ihren jeweiligen Unterrichtsfächern verschiedene Projekte  zum Thema Toleranz. Beispielsweise wurde in der 7a in Ethik ein Film geschaut, in dem es um ein Projekt von Kindern aus verschiedenen Kulturen und Religionen ging. Anschließend wurden Szenen nachgespielt und besprochen. In Jahrgang 6 wurde die Toleranzwoche mit dem Social Day verbunden. Am Social Day besuchen die Schüler soziale Einrichtungen, wie zum Beispiel Altenheime, Kindergärten, Behinderteneinrichtungen usw. Manche Klassen haben den Film "Schwarzfahrer" geschaut, in  dem es um Rassismus in Deutschland geht. Wieder andere haben die Toleranzwoche genutzt,  um sich mit Ausgrenzung und Benachteiligung zu beschäftigen, zum Beispiel die 5c, wo anhand von Fotos überlegt wurde, ob man bestimmte Schüler/-innen aufgrund ihres Aussehens, Verhaltens oder ihrer Kleidung als neuen Mitschüler haben möchte oder nicht. Und wie man mit der eigenen Haltung  umgehen und mehr Toleranz entwickeln kann.